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Die Zeit der Tierbabys beginnt: Bitte nehmt Rücksicht!

Mit dem Frühling erwacht die Natur und viele Wildtiere bringen nun ihren Nachwuchs zur Welt. Ob Rehkitze, Vogelküken oder Feldhasenbabys – überall in Wäldern, Wiesen und Feldern gibt es neues Leben zu entdecken. Doch was für uns hilflos und schutzbedürftig aussieht, ist in Wirklichkeit bestens an das Leben in der Wildnis angepasst.

Gerade Feldhasenbabys scheinen oft verlassen, doch das ist völlig normal! Sie sitzen in sogenannten Sassen – kleinen Mulden im Boden – und warten dort, gut getarnt, auf ihre Mutter. Diese kommt nur zweimal am Tag zum Säugen, um keine Fressfeinde anzulocken. Wer die kleinen Hasen aufnimmt, tut ihnen keinen Gefallen, sondern trennt sie unwissentlich von ihrer Mutter.

Bitte sammelt die kleinen Hasen nicht ein!

Auch Hundebesitzer sollten besonders aufmerksam sein. Freilaufende Hunde können Wildtiere aufschrecken oder verletzen, was für Jungtiere oft tödlich endet. Achtet deshalb auf eure Vierbeiner und haltet sie in sensiblen Gebieten an der Leine.

Lasst uns gemeinsam sorgsam mit unserer Natur umgehen! Jede Tiermama möchte ihre Jungen in Ruhe großziehen. Die Natur gehört nicht nur uns! 

Naturschutz-Gesetz:  Heckenschnittverbot während Brut- und Setzzeit!

Mit dem Frühling beginnt die Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere. Um Vögel, Rehe, Hasen und andere Tiere zu schützen, gibt es gesetzliche Regelungen, die jeder Tierhalter und Hobbygärtner kennen sollte. Besonders wichtig sind die Anleinpflicht für Hunde und das Verbot des Heckenschnitts in dieser Zeit. Die Brut- und Setzzeit ist eine kritische Phase im Lebenszyklus vieler Tierarten. Ohne Schutzmaßnahmen kann es zu erheblichen Verlusten bei Wildtieren kommen. Das Einhalten der Anleinpflicht und das Vermeiden von Heckenschnitten sind einfache, aber effektive Maßnahmen, um die heimische Tierwelt zu schützen.

Verbot von Heckenschnitt während der Brutzeit: 

Das Bundesnaturschutzgesetz (§ 39 BNatSchG) schreibt vor, dass Hecken, Sträucher und Bäume in der Zeit vom 1. März bis 30. September nicht radikal geschnitten oder gerodet werden dürfen. Der Grund: Viele Vogelarten nutzen Hecken als Brutstätten. Durch das Zurückschneiden können Nester zerstört oder Vögel beim Brüten gestört werden. Gartenbesitzer sollten also auf größere Schnittmaßnahmen während der Brutzeit verzichten. Ein bewusster Umgang mit der Natur trägt dazu bei, die Artenvielfalt zu erhalten und Wildtiere zu schützen.

Anleinpflicht für Hunde während der Brut- und Setzzeit!

Anleinpflicht für Hunde: Von März bis Juli gilt in vielen Bereichen Dresdens eine generelle Anleinpflicht für Hunde in Wäldern, Wiesen und Naturschutzgebieten. In dieser Zeit bringen Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt und sind besonders empfindlich gegenüber Störungen. Freilaufende Hunde können Jungtiere aufschrecken, verletzen oder von ihren Eltern trennen. Um die Wildtiere nicht zu gefährden, müssen Hunde in den betroffenen Gebieten an der Leine geführt werden. Verstöße gegen die Anleinpflicht können mit hohen Bußgeldern geahndet werden.  

Achtung: Amphibienwanderung! Bitte langsam fahren!

Derzeit sind viele Amphibien wie Frösche und Kröten unterwegs, um ihre Laichgewässer zu erreichen. Doch noch sind nicht überall die schützenden Amphibienzäune aufgebaut. Deshalb ist es besonders wichtig, vorsichtig zu fahren und die Geschwindigkeit zu reduzieren – insbesondere an bekannten Wanderstrecken, die mit den Gefahrenschildern "Amphibienwanderung" gekennzeichnet sind. Hier gilt: Tempo 30 nicht überschreiten! Bereits höhere Geschwindigkeiten können tödlich sein – nicht nur für Tiere auf der Fahrbahn, sondern auch für jene, die sich am Straßenrand befinden. Der Strömungsdruck vorbeifahrender Fahrzeuge kann ihre inneren Organe schwer verletzen oder zum Platzen bringen.

Danke für eure Rücksichtnahme und eine angepasste Fahrweise – für den Schutz unserer Amphibien!


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